<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<?xml-stylesheet href="/templates/default/atom.css" type="text/css" ?>

<feed 
   xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/">
    <link href="http://michael.riemer.ws/feeds/atom10.xml" rel="self" title="Mikropredigt" type="application/atom+xml" />
    <link href="http://michael.riemer.ws/"                        rel="alternate"    title="Mikropredigt" type="text/html" />
    <link href="http://michael.riemer.ws/rss.php?version=2.0"     rel="alternate"    title="Mikropredigt" type="application/rss+xml" />
    <title type="html">Mikropredigt</title>
    <subtitle type="html">Michael Riemer</subtitle>
    <icon>http://michael.riemer.ws/templates/default/img/s9y_banner_small.png</icon>
    <id>http://michael.riemer.ws/</id>
    <updated>2011-02-18T21:15:29Z</updated>
    <generator uri="http://www.s9y.org/" version="1.4.1">Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <dc:language>de</dc:language>

    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/37-Die-Mitbrueder-doch-nur-Brueder-und-keine-Freunde....html" rel="alternate" title="Die Mitbrüder -  doch nur Brüder und keine Freunde..." />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2011-02-18T21:04:56Z</published>
        <updated>2011-02-18T21:15:29Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=37</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=37</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/37-guid.html</id>
        <title type="html">Die Mitbrüder -  doch nur Brüder und keine Freunde...</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Ich beschreibe die Solidarität vieler Kollegen aus dem kirchlichen Dienst, wie ich sie in einer schwierigen Situation erfahren habe, so: <br />
Es ist ungefähr die Haltung des Stierkampfpublikums gegenüber dem Stier: „Wie lange lebt er wohl noch?“, und: „hat er eine Chance?“ -  Kein Wort des Zuspruchs, der Ermutigung, des Trostes, nicht einmal der Kritik. </strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/36-Bildhalter-Christi.html" rel="alternate" title="Bildhalter Christi" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2011-02-17T20:31:00Z</published>
        <updated>2011-02-18T21:16:09Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=36</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=36</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/36-guid.html</id>
        <title type="html">Bildhalter Christi</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Vor einiger Zeit habe ich in einer kleinen Kapelle die Messe gefeiert. Beim Einzug  ist mir ein Christusbild aufgefallen, das provisorisch aufgestellt an einer Flasche lehnte und dadurch für die ganze feiernde Gemeinde sichtbar war. Der Eindruck reizte mich zu einigen etwas forsch formulierten Gedanken im Blick auf das Bild und seine Befestigung: Christus macht sich sogar mit der Hilfe von Flaschen sichtbar und erfahrbar. Auch wenn die Flaschen im Hintergrund bleiben und in ihrem Wesen Christus nicht nachzeichnen, so können sie doch dem Bild Christi in ihrer Umgebung Halt und Sichtbarkeit verleihen. Ist das nicht auch die Rolle der Christen? Bei aller Unzulänglichkeit unserer Bemühungen, unser Kraft und unserer Entscheidungen sind wir als zerbrechliche Gefäße in den Dienst der Sichtbarkeit Christi genommen. Ein tröstlicher Gedanke für kirchliche Würdenträger und einfache Christen ist das schon, denke ich, und doch sind wir damit längst nicht aus aller Anstrengung unseres Lebens entlassen. <br />
</strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/30-Gedanken-beim-Zwiebelschaelen.html" rel="alternate" title="Gedanken beim Zwiebelschälen" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-26T12:36:00Z</published>
        <updated>2010-03-26T15:37:49Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=30</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=30</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/30-guid.html</id>
        <title type="html">Gedanken beim Zwiebelschälen</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Wer eine Zwiebel schält, kommt niemals an einen Kern. Eine Schicht legt sich über die andere, hüllt sie ein, verbirgt alles, was darunterliegt. Wer eine Zwiebel schält, kommt an kein Ende: Schicht um Schicht kann entfernt werden, und schließlich stellt man fest: Man findet nichts Neues, das Zentrum und die äußerste Lage ist aus demselben Material.<br />
Der Mensch ist zwar keine Zwiebel, wohl aber eine vielschichte Persönlichkeit. Man kann ihm die eine oder andere Maske abnehmen und man darf die Vermutung haben, dass man bei diesem Unterfangen irgendwann einmal auf einen Persönlichkeitskern stößt. Wann zeigt der Mensch sein wahres Gesicht? Oder besteht er nur aus den Rollen, die er spielt? Sind Menschen nach der Bauart einer Zwiebel konstruiert?<br />
An wichtigen Punkten unseres Lebens werden wir auf diese Fragen hingeführt: Wer sind wir wirklich? Sind wir nur Schauspieler? Haben wir nur Rollen und Masken, die uns ein oder mehrere Gesichter verleihen - und wer sind wir, wenn wir keine Rolle spielen? <br />
Christen haben eine hoffnungsvolle Antwort auf solche Fragen: Man kann sich sein Ansehen nicht selber geben, sagen sie. Wir haben unseren Wert nicht aus uns selbst, sondern weil wir durch Gott angesehen sind. Wir bestehen nicht nur aus den Rollen, die wir spielen, sondern wir bestehen, weil Gott eine Rolle für uns spielt. </strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/8-Die-Bedeutung-des-Abstands.html" rel="alternate" title="Die Bedeutung des Abstands" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2010-03-24T21:22:00Z</published>
        <updated>2009-03-24T21:22:23Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=8</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=8</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/8-guid.html</id>
        <title type="html">Die Bedeutung des Abstands</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Haben Sie schon einmal einem Maler zugeschaut, der an seinem Bild arbeitet? Er braucht die Nähe, sonst könnte er ja nicht malen:  Er geht aber von Zeit zu Zeit ein paar Schritte zu­rück, damit er sein Kunstwerk wieder als Ganzes in den Blick be­kommt. Er kann erst aus der Distanz von ein paar Schritten ermes­sen, was er vor sich hat, was ihm gelungen ist und was es zu ändern gilt. Das könnten wir den Malern abschauen. Die beginnende Woche weist so einen Schritt auch im Kirchenjahr auf. Aus dem Trubel und dem überschwenglichen Feiern des Faschingdienstag treten wir einen Schritt zurück und gewinnen den Abstand der Fastenzeit, aus dem der Überblick über unser Leben wieder leichter möglich wird. <br />
Darf ich denn diese paar Schritte zurück überhaupt tun? Bin ich nicht verstrickt in meine Aufgaben, lassen mich meine Sorgen  überhaupt los? Man­che von Ihnen werden sagen: Nein! Ich bin hineinverwoben in meinen ei­genen Alltag, ich bin wie angekettet an das Bild, das zu malen mein Auftrag ist. <br />
Das ist auch meine Frage an Sie: Gestalten Sie Ihren Alltag oder gestaltet Ihr Alltag Sie? Haben Sie die Freiheit, ein paar Schritte zurückzugehen, können Sie loslassen, haben Sie die nötige Gelassen­heit? Ich denke, Gelassenheit ist die Eigenschaft von Menschen, die wissen, daß es nicht nur auf sie ankommt. Es ist eine Eigenschaft, die mit Vertrauen, mit Gottvertrauen Hand in Hand geht. Sie kommt aus der Gewißheit, daß alles Bemühen und Gestalten noch einmal umfangen ist von der helfenden und bergenden Hand Gottes. Aus Geborgenheit und Gottvertrauen heraus kann man erst wirklich unverkrampft handeln, kann wie ein Maler das ganze Bild des eige­nen Tages, des eigenen Lebens in den Blick nehmen und kann sich dann mit aller Hingabe den Einzelheiten widmen.<br />
Diese Gelassenheit aus dem Vertrauen auf die schützende Hand Gottes wünsche ich ihnen.</strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/33-Die-Zehn-Gebote-und-die-guten-Aussichten.html" rel="alternate" title="Die Zehn Gebote und die guten Aussichten" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2009-11-18T16:44:04Z</published>
        <updated>2010-03-26T15:34:41Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=33</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=33</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/33-guid.html</id>
        <title type="html">Die Zehn Gebote und die guten Aussichten</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Als Moses vom Berg kam, hatte er eine wichtige Fracht bei sich: Die Gesetzestafeln mit den zehn Geboten. Er hat die Tafeln aber nicht ständig vor Augen gehabt - sonst wäre er gestolpert....<br />
Ich kenne Leute, die vor lauter Vorschriften blind für die Schönheit der Welt, für die herrliche Aussicht in den Bergen, für den Genuss an der Schöpfung sind. Man müsste vom Mosesberg nicht nur Gesetze, sondern auch die herrlichen Aussichten mitnehmen können. </strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/32-UEber-die-Liebe.html" rel="alternate" title="Über die Liebe" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2009-07-26T06:03:00Z</published>
        <updated>2009-07-26T06:03:00Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=32</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=32</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/32-guid.html</id>
        <title type="html">Über die Liebe</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Lieben Sie Wienerschnitzel? Lieben Sie Schokoladepudding? Ist Lieben und<br />
Habenmöchten dasselbe?<br />
Man kann auch Menschen als Konsumgut verstehen, und man tut es womöglich dort,<br />
wo man jemand "zum Fressen gern" hat. Die Sprache ist verräterisch: Es handelt sich<br />
um eine besondere Form des Kannibalismus, die da zur Sprache kommt, und nicht um<br />
Liebe. Wer wirklich liebt, sagt zum anderen: Schön, dass es dich gibt, so wie du bist,<br />
nicht so, wie ich dich haben will. Lieben heißt immer auch Anerkennen der<br />
Eigenständigkeit des anderen, nicht Festhaltenwollen, nicht Habenwollen.<br />
Der Evangelist Johannes beschreibt die Liebe als Weitergabe. Er betont, dass wir nur<br />
geben können, was wir bekommen haben. Weil Gott uns seine Nähe schenkt, wird<br />
menschliche Nähe und Mitmenschlichkeit möglich. Nur weil Gott uns in Jesus als unser<br />
Lichtblick erscheint, können wir füreinander Lichtblick sein, Hoffnung geben. Nur weil<br />
uns verziehen wird, können wir verzeihen. Wer glaubt, dass Mitmenschlichkeit,<br />
Zuwendung und Liebe nur eigene Leistung sei, überschätzt sich und seine<br />
Möglichkeiten.<br />
Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich als von Gott beschenkte, getragene, geliebte<br />
Menschen erfahren, damit Sie selbst ein Geschenk sind für die, die Ihnen anvertraut<br />
sind.</strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/18-Vertrauen-als-Grundhaltung-des-Lebens.html" rel="alternate" title="Vertrauen als Grundhaltung des Lebens" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2009-07-18T22:09:00Z</published>
        <updated>2009-03-24T23:09:57Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=18</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=18</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/18-guid.html</id>
        <title type="html">Vertrauen als Grundhaltung des Lebens</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Stellen sie sich vor, Sie müßten mit einem Taxi ihr Ziel in einer fremden Stadt erreichen. Würden Sie da, bevor Sie in den Wagen steigen, nachsehen, ob die Räder richtig angeschraubt sind, wann der letzte Ölwechsel durchgeführt wurde, ob der Taxifahrer seinen Führerschein hat, und ob er die Fahrtstrecke wohl kennt? Normal wäre das jedenfalls nicht. <br />
Auf allen unseren Wegen brauchen wir Vertrauen, diese Grundhaltung, die uns das Leben eigentlich erst ermöglicht. Das ist in gewissem Sinn auch die Grundhaltung des Glaubenden: Das Vertrauen darauf, daß das Ziel erreicht werden kann, auch wenn man nicht weiß, auf welchen Straßen man geführt wird und wieviele Pannen sich einstellen; auch wenn man nicht versteht, wieso man ausgerechnet auf einem holprigen Weg unterwegs ist;  das alles ist unser Leben, und wir können oft nur einsteigen auf seine Bedingungen, etwas machen aus den Vorgaben, die wir vorfinden. Wir sollen aber – im Vertrauen auf den Taxilenker unseres Lebens, im Vertrauen auf Gott, das Ziel unseres Lebens nicht aus dem Gedächtnis verlieren. <br />
Denn  wenn wir auch den Weg nicht kennen, so ist uns doch das gute Ankommen zugesagt.</strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/25-Bilder-innen-und-aussen.html" rel="alternate" title="Bilder innen und außen" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2009-07-11T22:31:00Z</published>
        <updated>2009-04-15T22:31:37Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=25</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=25</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/25-guid.html</id>
        <title type="html">Bilder innen und außen</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Staunend kann man in manchen Kirchen von Bild zu Bild gehen und sich so die Nähe Gottes vor Augen halten. Bilder von den Großtaten Gottes gehen aber nicht nur die Menschen etwas an, die in der Kirche feiern. Müsste die Kirche nicht auch dem Außenstehenden etwas von der Größe und Macht Gottes aufscheinen lassen? Die Kirchen der Moldauklöster etwa tragen ihren prachtvollsten Schmuck, nämlich die Malereien zur Verherrlichung und zur Feier der Größe Gottes, an ihren Außenwänden. Das kann zu denken geben. An unserer ganzen Kirche, und ich meine nicht nur die Bauwerke, sollte dem Fremden, dem Fragenden und dem der Deutung Bedürftigen die Größe der Taten Gottes für den Menschen aufgehen.  Aber: Was tragen wir zu den Bildern der Nähe Gottes in unserer Welt bei?</strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://michael.riemer.ws/archives/19-Wasserski.html" rel="alternate" title="Wasserski" />
        <author>
            <name>Michael Riemer</name>
                    </author>
    
        <published>2009-07-04T22:13:00Z</published>
        <updated>2009-07-07T18:14:59Z</updated>
        <wfw:comment>http://michael.riemer.ws/wfwcomment.php?cid=19</wfw:comment>
    
        <slash:comments>0</slash:comments>
        <wfw:commentRss>http://michael.riemer.ws/rss.php?version=atom1.0&amp;type=comments&amp;cid=19</wfw:commentRss>
    
    
        <id>http://michael.riemer.ws/archives/19-guid.html</id>
        <title type="html">Wasserski</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://michael.riemer.ws/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Haben Sie Ihre Ferien schon einmal an einem der österreichischen Seen verbracht? Neben den Badegästen, den Restaurants, den Eisverkäufern und Bootsverleihern gibt es da auch eine Reihe von Wasserschifahrern. Gezogen von starken Booten ziehen sie ihre Bahnen auf dem See. Ein interessanter Zusammenhang wird deutlich, der auch in unserem Leben gilt:  Wer schnell unterwegs ist, bleibt an der Oberfläche. <br />
Was für den Wasserschi-Sportler ein Vorteil ist, eine Notwendigkeit, um nicht unterzugehen, das ist im normalen Alltag gelegentlich gar nicht so gut: Hastend und hetzend unterwegs, bleiben auch wir an der Oberfläche, lassen uns eigentlich auf nichts und niemand ein. In der Hast und Eile unseres Alltags sehen wir über die Dinge und Menschen hinweg, anstatt sie anzusehen. Sind wir oberflächliche Menschen, weil wir zu schnell unterwegs sind? <br />
Ich wünsche Ihnen, daß Sie in unsere Welt wirklich eintauchen können mit ihrem Leben, daß sie Zeit und Muße finden, sich auf den Rastplätzen ihres Alltags einzufinden, daß Sie sich nicht hineinziehen lassen auf Wege, die Sie nicht selber gehen wollen. Seien Sie, solange Sie nicht am See sind, kein Wasserschifahrer auf den Wellen Ihres Lebens. Tauchen Sie ein. <br />
</strong> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>

</feed>
