„Die Maschine ist ca. vier Meter lang, zwei Meter breit und vier Meter hoch. Etwa 2000 verschiedenste Bestandteile sind zu einem bebenden, schwingenden, drehenden, dröhnenden, leuchtenden und blinkenden Wunderwerk verbaut, das durch 25 Elektromotoren zum Leben
erweckt wird. Die Maschine besteht neben Spulen, Schläuchen und Drähten aus so unterschiedlichen Teilen wie einem Adler aus Porzellan, einem Orgelgebläse, einer Infrarotlampe, drei Blaulichtern, 64 Vogelpfeifen, 200 Glühbirnen, 14 Glocken, einer Sauerstoffflasche als Antrieb für die windgetriebenen Teile, einer Spielzeugrakete, die er sich extra aus Japan schicken ließ und vielem mehr. Durch die permanente Bewegung der Maschinenteile entstehen Licht- und Geräuscheffekte. Der Ausdruck „Weltmaschine“ ist ein Notname, da ein „Zweck“ der Maschine nicht erkennbar ist, und auch der Erbauer selbst antwortete auf solche Fragen ausweichend.“ - So ähnlich beschreibt das Internetlexikon „Wikipedia“ die „Weltmaschine“ des oststeirischen Bauern Franz Gsellmann.
Haben wir es hier etwa mit einer besonders subtilen Form der Kritik an unserem Pfarrleben zu tun?